Der Dorfschultheis

Der Dorfschultheis

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  • 2041
Beschreibung

Untertitel: Romanhafte Erzählung aus dem alten Siegerland 

Eine fantasievolle Dorfgeschichte aus der Feder des ehemaligen Siegener Pastors und Schriftstellers Hermann Bellebaum. Heinrich, zwar erst zweiundzwanzig Jahre alt wurde nach dem Tod seines Vaters einstimmig zum Dorfschulzen gewählt. Als umsichtig, gerecht, barmherzig stand er bei alle Wohlgesinnten in hohem Ansehen. Unter diesen Umständen konnte es ihm nicht schwerfallen, mit der Hand des Mädchens beglückt zu werden, um dessen Liebe er sich bewarb. Marie war ihm schon lange im geheimen in herzlicher Liebe ergeben. Von Ihren Geschwistern war zu dieser Zeit nur noch eine übrig, die in glücklicher Ehe mit einem Mechanikus lebte, aber nicht lange diese Glück genoss, sondern bald aus diesem Leben abgerufen wurde. Auf ihrem Sterbebett empfahl sie ihr einziges Söhnchen, den vierjährigen Wilhelm  der Obhut ihrer treuen Schwester Marie und ihres Gatten an. Es war ungefähr ein Jahr vergangen als Heinrich eines Nachmittags wohlgemut in den Wald ging, um einen Baum zu fällen. Da er das Söhnchen seines Schwagers, den lebensfrohen Wilhelm, gern unter seiner Aufsicht hatte, nahm er ihn mit. Während der muntere Junge in der Natur herumtummelte, taucht plötzlich sein Vater auf. Ohne mit Heinrich zu sprechen nimmt er den kleinen mit und reist mit ihm bis ans Meer, wo ein Schiff lag, das sie nach England bringen sollte. Als Heinrich bemerkt, dass der Junge nicht mehr bei ihm ist, sucht er ihn verzweifelt. Zu allem Überfluss hatte er sich bei der Arbeit im Wald am Bein verwundet sodass Blut an seiner Axt klebte. Dadurch gerät er in einen schrecklichen Verdacht …

Allein die Hinführung des Knaben in den Wald, dessen geheimnisvolles Verschwinden, die blutbefleckte Axt und die naheliegende Folgerung, dass er sich bei der Verschollenheit des Mechanikus durch den Tod des Knaben den Weg zu großem Reichtum habe bahnen mögen: das waren, wenn auch keine Beweise, doch sehr belastende Anzeichen.

Nach vielen Umwegen und Wirrnissen findet die Familie schließlich wieder zusammen . Des Schulzen Ehre war gerettet. Und merkwürdig, da gab es auch nicht einem im ganzen Dorfe, der nicht nach Anhörung dieses glücklichen Wiederfindens behauptete, er habe an der Unschuld des Schulzen Heinrich nie gezweifelt.

Autor: Hermann Bellebaum
Hardcover mit Schutzumschlag (Fadenheftung): 136 Seiten
Verlag: Vorländer GmbH & Co. KG; Neuerscheinung: 1989
Sprache: Deutsch
Größe und/oder Gewicht: 14,3 x 1,5 x 20,5 cm / 260 g
Farbe: schwarz-weiß

Produktinformationen » Der Dorfschultheis «

Untertitel: Romanhafte Erzählung aus dem alten Siegerland 

Eine fantasievolle Dorfgeschichte aus der Feder des ehemaligen Siegener Pastors und Schriftstellers Hermann Bellebaum. Heinrich, zwar erst zweiundzwanzig Jahre alt wurde nach dem Tod seines Vaters einstimmig zum Dorfschulzen gewählt. Als umsichtig, gerecht, barmherzig stand er bei alle Wohlgesinnten in hohem Ansehen. Unter diesen Umständen konnte es ihm nicht schwerfallen, mit der Hand des Mädchens beglückt zu werden, um dessen Liebe er sich bewarb. Marie war ihm schon lange im geheimen in herzlicher Liebe ergeben. Von Ihren Geschwistern war zu dieser Zeit nur noch eine übrig, die in glücklicher Ehe mit einem Mechanikus lebte, aber nicht lange diese Glück genoss, sondern bald aus diesem Leben abgerufen wurde. Auf ihrem Sterbebett empfahl sie ihr einziges Söhnchen, den vierjährigen Wilhelm  der Obhut ihrer treuen Schwester Marie und ihres Gatten an. Es war ungefähr ein Jahr vergangen als Heinrich eines Nachmittags wohlgemut in den Wald ging, um einen Baum zu fällen. Da er das Söhnchen seines Schwagers, den lebensfrohen Wilhelm, gern unter seiner Aufsicht hatte, nahm er ihn mit. Während der muntere Junge in der Natur herumtummelte, taucht plötzlich sein Vater auf. Ohne mit Heinrich zu sprechen nimmt er den kleinen mit und reist mit ihm bis ans Meer, wo ein Schiff lag, das sie nach England bringen sollte. Als Heinrich bemerkt, dass der Junge nicht mehr bei ihm ist, sucht er ihn verzweifelt. Zu allem Überfluss hatte er sich bei der Arbeit im Wald am Bein verwundet sodass Blut an seiner Axt klebte. Dadurch gerät er in einen schrecklichen Verdacht …

Allein die Hinführung des Knaben in den Wald, dessen geheimnisvolles Verschwinden, die blutbefleckte Axt und die naheliegende Folgerung, dass er sich bei der Verschollenheit des Mechanikus durch den Tod des Knaben den Weg zu großem Reichtum habe bahnen mögen: das waren, wenn auch keine Beweise, doch sehr belastende Anzeichen.

Nach vielen Umwegen und Wirrnissen findet die Familie schließlich wieder zusammen . Des Schulzen Ehre war gerettet. Und merkwürdig, da gab es auch nicht einem im ganzen Dorfe, der nicht nach Anhörung dieses glücklichen Wiederfindens behauptete, er habe an der Unschuld des Schulzen Heinrich nie gezweifelt.

Autor: Hermann Bellebaum
Hardcover mit Schutzumschlag (Fadenheftung): 136 Seiten
Verlag: Vorländer GmbH & Co. KG; Neuerscheinung: 1989
Sprache: Deutsch
Größe und/oder Gewicht: 14,3 x 1,5 x 20,5 cm / 260 g
Farbe: schwarz-weiß

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