Die Vielfalt der Backhäuser in Wittgenstein

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Beschreibung

„Die Vielfalt der Backhäuser in Wittgenstein“ – so lautet der Titel des neuen Buches von Hans-Armin Kohlberger. Mehrere Jahre hat der Heimatforscher aus Niederlaasphe für das Werk recherchiert und dabei akribisch die größtenteils historischen Gebäude in Schrift und Bild festgehalten. Jedes einzelne Bauwerk hat er besucht, um von den Betreibern oder Besitzern die Geschichte dahinter zu erfahren. Das Resultat: Ein 230 Seiten umfassender Band, der die Backhaus-Tradition im Jahr 2020 abbildet und damit auch für spätere Generationen dokumentiert.

Vorwort

Bereits im Jahr 1979 wurde durch das Heimatgebiet Siegen-Wittgenstein der Wunsch an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster herangetragen, die Restaurierung von dörflichen Backhäusern im Kreisgebiet durch denkmalpflegerische Zuwendungen mitzutragen. Die Aktion „Rettet die Backhäuser und Ihr rettet ein Stück von Euch und Eurem Dorf “ wurde 1981 aus der Taufe gehoben. 

Maßgeblich daran beteiligt waren die ehemaligen Kreisheimatpfleger Walter Oerter (Altkreis Siegen) und Wolfgang Kreutter (Altkreis Wittgenstein). Zunächst wurde eine Bestandsaufnahme der Backhäuser durchgeführt, um festzustellen, welche Häuser für eine Restaurierung geeignet sind. Dieser Inventurbestand wurde dann für den Altkreis Siegen im Band I, Backhäuser im Kreis Siegen-Wittgenstein, durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe 1990 veröffentlicht. Es war vorgesehen einen Folgeband II für den Altkreis Wittgenstein zu erstellen, der jedoch bisher nie erarbeitet wurde. Ebenso einen Abschlussband 3 für Nachmeldungen oder erfolgte Restaurierungen.

Einige Backhäuser konnten damals neu erbaut, verschiedene aufwendig restauriert werden. Andere wiederum machte man leider aus verschiedenen Gründen dem Erdboden gleich. Mit Rundschreiben Nr. 118 vom 27. September 2017 wurde auf Anregung des Heimatbundes Siegen-Wittgenstein das Thema Backhäuser erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Gesucht wurden Mitarbeiter/innen, die bereit waren, eine aktuelle Inventarliste der Backhäuser aus dem Wittgensteiner Land zu erstellen.

Mein Geburts- und Elternhaus steht in Niederlaasphe unmittelbar neben dem schönen Backhaus von 1881 am Brückenplatz (Nr. 14). Hier hat meine Mutter Minna geb. Schuppener  (aus dem Sicher-Hof in Puderbach) bis 1969 regelmäßig mit der Backhausgemeinschaft Brot und Kuchen gebacken. So konnte ich die ersten 20 Jahre meines Lebens den Ablauf des Brotbackens miterleben und kenne daher den mühsamen Werdegang des Brotbackens in einem Backhaus. Ich habe mich schon immer für die heimischen Backhausgeschichten interessiert und war daher bereit die „Vielfalt der Backhäuser in Wittgenstein“ näher zu erkunden. Eine sehr interessante und schöne Aufgabe, wie sich herausstellen sollte.

Bei meinen vielen Fahrten durch die schöne Wittgensteiner Landschaft habe ich versucht, alle noch vorhandenen Backhäuser zu besuchen, sie digital zu fotografieren und die noch vorhandenen Daten und Geschichten der Häuser schriftlich festzuhalten. Natürlich verfügen nicht alle Backhausbesitzer/innen über eine ausführliche Chronik der Häuser. Daher sind einige Informationen oft kurz und prekär.

In den Inventurbestand aufgenommen habe ich auch einige noch (oder wieder) im Betrieb befindliche Hausbacköfen. In einigen Häusern Wittgensteins sind weitere vorhanden, die aber nicht mehr benutzt werden. Sie alle zu erfassen wäre zu aufwendig. Erstaunlich ist die Tatsache, dass in den letzten Jahren einige neue, etwas kleinere Backhäuser von jüngeren, handwerklich begabten Personen gebaut worden sind. Eigene Brotrezepte bzw. die Erprobung von anderen Backhausprodukten werden erfolgreich ausprobiert. 

Erfreulich ist auch, dass viele Backhäuser in ihrer Bausubstanz gepflegt, erhalten oder sogar neu gebaut werden. Mit etwa 160 noch vorhandenen Backhäusern / Hausbacköfen hat  Wittgenstein, bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl von ca. 40.000, nach bisherigen Erkenntnissen die höchste Dichte im Bundesgebiet. 

Ich bedanke mich bei allen Backhausbesitzer/innen für ihre freundliche Mitarbeit an diesem Projekt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Backhaustradition als Kulturgut weiterhin erhalten bleibt und an die nächste Generation weitergegeben wird.

Hans-Armin Kohlberger

 

Ausstattung: gebunden, 230 Seiten, Hardcover
Format: 21,5 x 30 cm 

 

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„Die Vielfalt der Backhäuser in Wittgenstein“ – so lautet der Titel des neuen Buches von Hans-Armin Kohlberger. Mehrere Jahre hat der Heimatforscher aus Niederlaasphe für das Werk recherchiert und dabei akribisch die größtenteils historischen Gebäude in Schrift und Bild festgehalten. Jedes einzelne Bauwerk hat er besucht, um von den Betreibern oder Besitzern die Geschichte dahinter zu erfahren. Das Resultat: Ein 230 Seiten umfassender Band, der die Backhaus-Tradition im Jahr 2020 abbildet und damit auch für spätere Generationen dokumentiert.

Vorwort

Bereits im Jahr 1979 wurde durch das Heimatgebiet Siegen-Wittgenstein der Wunsch an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster herangetragen, die Restaurierung von dörflichen Backhäusern im Kreisgebiet durch denkmalpflegerische Zuwendungen mitzutragen. Die Aktion „Rettet die Backhäuser und Ihr rettet ein Stück von Euch und Eurem Dorf “ wurde 1981 aus der Taufe gehoben. 

Maßgeblich daran beteiligt waren die ehemaligen Kreisheimatpfleger Walter Oerter (Altkreis Siegen) und Wolfgang Kreutter (Altkreis Wittgenstein). Zunächst wurde eine Bestandsaufnahme der Backhäuser durchgeführt, um festzustellen, welche Häuser für eine Restaurierung geeignet sind. Dieser Inventurbestand wurde dann für den Altkreis Siegen im Band I, Backhäuser im Kreis Siegen-Wittgenstein, durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe 1990 veröffentlicht. Es war vorgesehen einen Folgeband II für den Altkreis Wittgenstein zu erstellen, der jedoch bisher nie erarbeitet wurde. Ebenso einen Abschlussband 3 für Nachmeldungen oder erfolgte Restaurierungen.

Einige Backhäuser konnten damals neu erbaut, verschiedene aufwendig restauriert werden. Andere wiederum machte man leider aus verschiedenen Gründen dem Erdboden gleich. Mit Rundschreiben Nr. 118 vom 27. September 2017 wurde auf Anregung des Heimatbundes Siegen-Wittgenstein das Thema Backhäuser erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Gesucht wurden Mitarbeiter/innen, die bereit waren, eine aktuelle Inventarliste der Backhäuser aus dem Wittgensteiner Land zu erstellen.

Mein Geburts- und Elternhaus steht in Niederlaasphe unmittelbar neben dem schönen Backhaus von 1881 am Brückenplatz (Nr. 14). Hier hat meine Mutter Minna geb. Schuppener  (aus dem Sicher-Hof in Puderbach) bis 1969 regelmäßig mit der Backhausgemeinschaft Brot und Kuchen gebacken. So konnte ich die ersten 20 Jahre meines Lebens den Ablauf des Brotbackens miterleben und kenne daher den mühsamen Werdegang des Brotbackens in einem Backhaus. Ich habe mich schon immer für die heimischen Backhausgeschichten interessiert und war daher bereit die „Vielfalt der Backhäuser in Wittgenstein“ näher zu erkunden. Eine sehr interessante und schöne Aufgabe, wie sich herausstellen sollte.

Bei meinen vielen Fahrten durch die schöne Wittgensteiner Landschaft habe ich versucht, alle noch vorhandenen Backhäuser zu besuchen, sie digital zu fotografieren und die noch vorhandenen Daten und Geschichten der Häuser schriftlich festzuhalten. Natürlich verfügen nicht alle Backhausbesitzer/innen über eine ausführliche Chronik der Häuser. Daher sind einige Informationen oft kurz und prekär.

In den Inventurbestand aufgenommen habe ich auch einige noch (oder wieder) im Betrieb befindliche Hausbacköfen. In einigen Häusern Wittgensteins sind weitere vorhanden, die aber nicht mehr benutzt werden. Sie alle zu erfassen wäre zu aufwendig. Erstaunlich ist die Tatsache, dass in den letzten Jahren einige neue, etwas kleinere Backhäuser von jüngeren, handwerklich begabten Personen gebaut worden sind. Eigene Brotrezepte bzw. die Erprobung von anderen Backhausprodukten werden erfolgreich ausprobiert. 

Erfreulich ist auch, dass viele Backhäuser in ihrer Bausubstanz gepflegt, erhalten oder sogar neu gebaut werden. Mit etwa 160 noch vorhandenen Backhäusern / Hausbacköfen hat  Wittgenstein, bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl von ca. 40.000, nach bisherigen Erkenntnissen die höchste Dichte im Bundesgebiet. 

Ich bedanke mich bei allen Backhausbesitzer/innen für ihre freundliche Mitarbeit an diesem Projekt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Backhaustradition als Kulturgut weiterhin erhalten bleibt und an die nächste Generation weitergegeben wird.

Hans-Armin Kohlberger

 

Ausstattung: gebunden, 230 Seiten, Hardcover
Format: 21,5 x 30 cm 

 

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